Review
Children of Bodom - Holiday at Lake Bodom (15 years of wasted youth)
Released: 18.05.2012
Label: Spinefarm Records/Universal
Genre: Melodic Death Metal
Homepage:
http://www.cobhc.com/
Als der damals 13 jährige Alexi Laiho seine erste Band Inearthed gründete, dachte wohl niemand daran, dass eben jener Flitzefinger später für eine kleine Revolution im Melodic Death Metal sorgen sollte. Spätestens jedoch seit sich die Band 1997 in Children Of Bodom umbenannte und mit ihrem Debut-Album „Something Wild“ (1997) die Musikwelt begeisterte sind die Jungs aus Espoo in Finnland jedem Metaller ein Begriff. Im Laufe der letzten fünfzehn Jahre feierte die Band zahlreiche Erfolge und kreierte ihren ganz besonderen Sound. Ein erstes Resumé in Form eines Best of Albums ist also mehr als berechtigt.
Das Album ist vollgepackt mit 18 Klassikern der Band sowie zwei bislang unveröffentlichten Coverversionen von „I’m shipping up to Boston“ (Dropkick Murphys) und „Jessie’s Girl (Rick Springfield). Es sind soweit alle Alben vertreten, wobei der Schwerpunkt klar auf den Alben von 1998 bis 2005 liegt. „Hate Crew Deathroll“ (2003) ist mit vier Stücken vertreten. „Hatebreeder“ (1999), „Follow the Reaper“ (2000) und „Are you dead yet“ (2005) sind mit jeweils drei Stücken vertreten. Über die Songauswahl lässt sich natürlich immer wieder streiten und sicherlich fehlt auch die ein oder andere Perle. Mir persönlich findet die Frühphase der Bodom Kinder zu wenig Berücksichtigung, aber im Großen und Ganzen gibt dieses Album doch einen guten Überblick über das Schaffen der Band.
Das Best-of ist in verschiedenen Ausführungen zu erhalten. Neben der regulären CD ist es ebenfalls als LP und als Digi-Pack mit DVD zu erhalten. Da diese dem Promotionspaket allerdings nicht beilag, kann ich darüber nichts berichten. Insgesamt fehlt mir bei dieser Veröffentlichung sowieso ein wenig der Wertigkeit. Außer den zugegeben lustigen Coverversionen findet sich auf der CD keine Überraschung. Die Songs wurden weder neu eingespielt noch Re-Mastered. Hier hätte ich doch ein wenig mehr Liebe zum Detail erwartet.
Fazit: Für langjährige Fans der Band, die die regulären Veröffentlichungen der Band besitzen lohnt sich die Anschaffung sicherlich nicht. Für Neueinsteiger interessant wegen der guten Auswahl der Songs.
Tracklist:
- 1.Hate Crew Deathroll (Hate crew Deathroll)
- 6.I`m shipping up to Boston
- 9.Roundtrip to hell and back
- 10.Thrashed lost and stroungout
- 16.Silent night, bodom night
Score: 7 von 10 Punkten
Erle