Logo

Want a review?

Please send your promotional copy incl. the following information:
- bandinfo/bio
- label (if existing)
- release-date
- contact person (E-Mail)

Shipping address:
- OsnaMetal.de
- Postfach 33 60
- 49023 Osnabrück, Germany

E-Mail: redaktion@osnametal.de

To be informed concerning the review, please like us at Facebook

Notice: We try to attend all incoming promos; anyhow there´s no guarantee for a review.

Bewertungen

10: Ein Meilenstein der Musikgeschichte!
9: Ein deutlich überdurchschnittliches Album
8: Ein sehr gutes Album mit vielen starken Titeln
7: Ein gutes Album mit einigen Ohrwürmen
6: Ein solides Genre-Album mit hellen Momenten
5: Mittelmäßiges Album
4: Schwaches Album, nur für hartnäckige Fans
3: Hierfür Geld zu verlangen wäre dreist
2: Es bleibt beim Versuch
1: WHAT THE ... ?!
# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Gesamtübersicht

Juni '13


Mai '13


April '13


März '13


Februar '13

Review


Anathema - Weather Systems

Released: 20.04.2012
Label: KScope
Genre: Pop
Homepage: http://www.anathema.ws/

Die Musik von Anathema hat sich von jedweden ernstzunehmenden Rock-Anleihen meilenweit entfernt und so stellt sich die Frage: Wieso? Wieso werden Hard Rock- und Metal-affine Medien noch mit dem neuen Album der Engländer bemustert?

Was Anathema hier abziehen, spottet jeder Beschreibung. Die „Musik“ ist genauso nichtssagend wie die dazugehörigen Promo-Fotos der Liverpooler. Damit kann man ganz sicher ordentlich Eindruck schinden bei Studentinnen der Sozialwissenschaften im zweiten Semester, aber mehr ist dann auch nicht mehr drin.

Anathema kommen aus dem Doom-Metal-Bereich und haben hier auch einige hochgepriesene Werke Ende der 90er abgeliefert. Davon ist nichts mehr zu erkennen: Jeder der neun Songs auf „Weather Systems“ beginnt mit Gitarren- oder Klaviergeklimper, was dann für 2-5 Minuten anhält und sich zum Ende in eine Art „Crescendo“ entlädt. Vincent Cavanagh versucht sich an etwas, was er wohl für eine radiotaugliche Singstimme hält und er kommt dieser Definition auch ziemlich nahe. Klingt schon so richtig schön nach Formatradio, sein Geknödel. Desweiteren kommen auch ganz, ganz viele synthetisch-klingende Chöre und Streicher zum Einsatz (ja genau: zum Ende eines jeden Songs) und versuchen das nicht vorhandene Songwriting zu überdecken.

Fazit: Ehemals angesehene Doom-Band hechelt irgendwelchen Trends hinterher und schafft sich damit selber ab. Muss man wollen, aber ganz sicher nicht haben.

Tracklist:

  • 01. Untouchable, Part 1
  • 02. Untouchable, Part 2
  • 03. The Gathering of the Clouds
  • 04. Lightning Song
  • 05. Sunlight
  • 06. The Storm Before the Calm
  • 07. The Beginning and the End
  • 08. The Lost Child
  • 09. Internal Landscapes

Score: 3 von 10 Punkten

Jynz