Black Destiny
Der "Film Noir" war eine Strömung im Filmgenre, die sich durch
außergewöhnliche Dramatik und Tiefe auszeichnete.
Er brachte Filme hervor,
die den Betrachter unmöglich kalt lassen konnten.
Es ist bezeichnend, daß die Band Black Destiny den Begriff "Neo Noir Metal"
gewählt hat, um ihren Stil zu beschreiben; einen Begriff, den Peter Fischer
vom Heavy, oder was!? geprägt hat. Denn: Black Destiny glänzen mit
zeitgemäßem und dennoch traditionsverbundenem Power Metal, ihre Songs gehen
unter die Haut und packen den Hörer mit aller Macht. Dies belegen der
schnelle Opener 'Carnival Of Fate' mit seinem einprägsamen Chorus, das
herrlich trabende 'Who I Am' mit seinem hypnotischen Gitarrenthema oder der
schwere Headbanger 'Call Of My Destiny' spielend. Nur drei Beispiele für eine kurzweilige Stunde mit hochwertigem Songmaterial.
Diese kompositorische Reife kommt nicht von ungefähr, denn hinter dem Namen
Black Destiny verbergen sich erfahrene Musiker: So sind Michael Seifert
(vocals), Tim Funke (lead guitar), Oliver Siemens (rhythm guitar), Kevin
Schadowski (bass) und Sebastian Körkemeier (drums) schon seit vielen Jahren
aktiv.
Die Anfänge von Black Destiny gehen auf das Jahr 1992 zurück und 2001
konnte die Band ihre erste Platte "Black Is Where Our Hearts Belong"
veröffentlichen, die weltweit hervorragende Resonanzen erntete: So erreichte
man im Soundcheck des Heavy, oder was!? den sechsten Platz, wobei Peter
Fischer betonte, daß die Platte "in jede halbwegs anständige
Metal-Collection gehört."
"Black Destiny sind erfrischend anders,"
diagnostizierte Michael Kohsiek im Metal Heart, wo man im Soundcheck den
zehnten Platz errang. Ähnlich positiv wurde die Promo-CD von 2002
aufgenommen: Von "vier rauschenden Nummern, die den Spielwitz und den Charme der Band perfekt wiederspiegeln" war im Heavy, oder was!? die Rede. Gunnar
Sauermann attestierte im Hammer, daß 'The Crimson Element' ein "melodischer
Brecher der Spitzenklasse" sei, während das Legacy von "unverfälschten,
dennoch vielseitigen Metal" sprach.
Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde Sänger Michael Seifert darüber hinaus
von den beiden ehemaligen Grave Digger-Musikern Uwe Lulis und Tomi Göttlich für deren neue
Band Rebellion angeheuert. Während Michael mit Rebellion die Welt bereiste,
hat er jedoch weiterhin Black Destiny die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt:
Gemeinsam hat man konsequent an dem neuen Album "In Neo Noir" gearbeitet,
welches nun auf seine Veröffentlichung wartet.
Und die Band ist noch lange nicht am Ende angekommen, sondern "In Neo Noir"
bedeutet einen enormen Schritt nach vorne für Black Destiny. Ganz gleich,
was der Bandname auch suggerieren mag - das Schicksal dieser Truppe sieht
mehr als rosig aus! Der letzte "Film Neo Noir" ist längst noch nicht
gedreht.
LineUp:
Michael Seifert - Gesang
Tim Funke - Lead Gitarre
Oliver Siemens - Rhythmus Gitarre
Kevin Schadowski - Bass
Sebastian Körkemeier - Schlagzeug
Quelle: Black Destiny, Stefan Glas (Rock Hard, Heavy, oder was!?, Underground Empire)
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